Neugierig?

Was sich über das Jahr in Adelboden an wichtigen oder weniger wichtigen erwähnswerten Ereignissen tut, wird von der Chronistin Christine Baumann im Hiimatbrief jeweils  Monat für Monat aufgelistet.

Wer nicht so lange warten will, findet – was Politik und Verwaltung betrifft – auf der Webseite der Gemeinde eine gut geführte, laufend aktualisierte Liste der Neuigkeiten, insbesondere aus dem Gemeinderat oder zu den Gemeindeversammlungen.

3715.ch

Advertisements

Maria Lauber revival

 

Die Kulturstiftung Frutigland kümmert sich um das Erbe von Maria Lauber, und dies nicht erst seit heute.

Das letzte Projekt war dies:

«Ischt net mys Tal emitts»
„Mehr als die Hälfte der gedruckten Bücher «Ischt net mys Tal emitts» ist bereits verkauft. Dank zwei guten Beiträgen im Literaturteil der NZZ am Sonntag ist kürzlich nochmals auf das Buch aufmerksam gemacht worden (siehe hier und hier). Der Erfolg des Buches über die Talgrenze hinaus freut uns besonders und ist sicher auch Christoph Trummer und Nadja Stoller zu verdanken, welche mit ihrer Musik das Buch in andere Teile der Schweiz bringen.

Dies motiviert uns für die weiteren Projekte, damit das Werk und die Texte von Maria Lauber lebendig bleiben und auch von zukünftigen Generationen gelesen werden.“

Nun sind neue Projekt unterwegs:

«Chüngold»
Das «Chüngold» (Die Geschichte eines Bergbauernmädchens, mit starkem Bezug zur Biografie Maria Laubers) wird als kommentierte Ausgabe neu erstellt und soll mit zusätzlichen Informationen und einer CD (Lesung mit Dres Wäfler und Luise Schranz) als zweites Buch in einer Reihe von Maria Lauber Büchern im Herbst 2018 herausgegeben werden. Die Arbeiten sind in vollem Gang. Dank der grossen Arbeit von Erich Blatter werden die Texte für aktuelle und auch zukünftige Generationen lesbarer.“

Die Chüngold-Bücher

Chüngold

Und Chüngold in der Stadt

Die Biographie

Erich Blatter: Maria Lauber (1891–1973). Eine Lebensbeschreibung. Altels Verlag, Frutigen 1994

 

Alle Jahre wieder … und ein Rätsel

Vor Weihnachten machen sich jeweils flinke Geister daran, den legendären Weihnachtsweg zu gestalten.

Auch auf Weihnachten 2017 wieder.

Der Weg scheint lang …

…. wird aber kurz angesichts der verschiedenen Stationen.

.

Und da ist Schluss.

Wer?

Aber eine Frage bleibt rätselhaft. Wer war da auf dem Weg unterwegs?

Hiimatbrief 78 und ein Wunsch

Der neue ist da

September 2017, der Monat des neusten Hiimatbriefs, der pünktlich zum Adelboden Märit erschienen ist.

 

 

Was ist drin?

Im Editorial fasst Chritian Bärtschi zusammen, was im neuen Hiimatbruef drin ist:

„Die Inhalte des diesjährigen Hiimatbriefes bewegen sich im üblichen Rahmen. Manche Berichte aus dem letztjährigen Brief werden heuer fortgesetzt: Erinnerungen, Kindheitserinnerungen. Aber auch neue Themen werden aufgegriffen. Da sind z.B. Tagebuchnotizen von Alfred Bärtschi. Bärtschi war ein grosser Tagebuchschreiber, füllte er doch über 40 Bände mit nicht weniger als 14000 Tagebuchseiten — alle in gestochen klarer alter deutscher Kurrentschrift. Der Verfasser des Adelbodenbuchs war während Jahrzehnten Primarlehrer im Kaltacker bei Burgdorf. Er hatte neben dem Schulmeisterdasein manches Nebenamt zu übernehmen, u. a. war er Sektionschef der Gemeinde. Mich interessierte es nun, wie er die Zeit vor und während des Zweiten Weltkriegs erlebte — immer aus der Perspektive einer Emmentaler Landgemeinde. Eine Zusammenstellung der betreffenden Tagebucheinträge ergibt ein lebendiges Bild von einer Zeit, die für die Schweiz schicksalsschwer war. — Dazu kommen Notizen zum Armenwesen am Ende des 19. Jahrhunderts in unserer Gemeinde, eine Studie zur «Abschieds- und Sterbekultur in Adelboden», ein Diskussionsbeitrag zur Erweiterung des Wanderwegnetzes zwischen Frutigen und Adelboden und der Bericht über eine «BeinaheKatastrophe» im Jahre 1963 wegen eines Felssturzes. Zudem zeichnet Toni Koller ein Bild von Gody Schranz, dem ehemaligen Chauffeur und unermüdlichen Sammler von Dokumenten zur 100-jährigen Geschichte der „Automobilverkehr Frutigen-Adelboden AG“. Auch der Beitrag von Pfarrerin Margrit Fankhauser fehlt nicht, sowie andere Berichte verschiedener Autorlnnen. Dann die wissenswerten «Rubriken»: Jahresbericht des Dorfarchivs, Jahresrechnung des Hiimatbriefs und die beliebte Jahreschronik (2016/2017).“

Das detaillierte Inhaltsverzeichnis des soeben erschienenen Hiimatbriefs findet sich –> hier im Verzeichnis aller Ausgaben seit 1947.

Und ein Wunsch

Dass ein Dorf sich mit diesen Heimatbriefen,  mit Adelbodenbüchern und sogar mit einem Dorfarchiv eine solche (Dokumentations)Kultur schafft, das ist aussergewöhnlich. Es ist das verdankenswerte Verdienst initiativer und geschichtsbewusster Personen!

In fast ununterbrochenem Rhythmus sind die Hiimatbriefe bisher erschienen und – wie im Editorial angesprochen –  in einer Tradition: „Die Inhalte des diesjährigen Hiimatbriefes bewegen sich im üblichen Rahmen.“

Und hier macht sich mein Wunsch fest: den „üblichen Rahmen“ etwas zu sprengen.

Viel ist von Vergangenem die Rede. Wo bleibt das Aktuelle und auf die Zukunft Gerichtete, das als Dokument später sicher mit ebensolchem Interesse gelesen wird?
Um den Hiimatbrief  etwas von seiner gegenwärtig eher rückwärtsgewandten Ausrichtung zu lösen, wären Themen und Personen in und für Adelboden sicher vorhanden. Nur schon ein Blick in die Chronik verweist auf eine jüngere in die Zukunft blickende Generation («Für Adelboden») , zeigt Projekte und Aktivitäten, deren  Darstellung aus verschiedenen Perspektiven auch im Hiimatbrief ihren Platz finden könnten (neue Bahnen, neues (Alpen)Bad, Chamber Music, Tourismuskooperation …). Und es gibt lokale Fragen (wie die Entwicklung der Landwirtschaft und des Wohnungsbaus) ebenso wie globale Fragen (wie die Klimaerwärmung), deren Auswirkungen auf das Lokale anzuschauen sind (was heisst die Erwärmung für Dorf, Berg und Tourismus?).
Eine solche Ausrichtung ist nicht nur Herausforderung, sondern bestimmt auch spannende Arbeit für eine Redaktion mit Zukunftsblick.

 

Mastenland

Wenn Touristen und Skifahrende bequem auf Berge gelangen wollen, dann braucht es Bahnen und – auch für deren Antrieb – Energie. Und für beides geht es nicht ohne die nötigen Infrastrukturen: Masten und Leitungen.

Kein Wunder also, dass es in Adelboden davon einige gibt.

Mehr davon hier
–>> http://wp.me/s8haEJ-mast 
und ein Click auf ein rundes Foto öffnet die Galerie mit Vergrösserungen.

Spinnen Spinnen oben anders?

Es ist kaum anzunehmen, dass Spinnen ihre Netze nach lokal anderen Mustern spinnen. Was aber mit Sicherheit feststeht: Dass sie in kürzester Zeit Fäden hundertemale länger als sie selbst weben und dies in ebenso effzienten wie kunstvollen Mustern.

Wie hier zwischen zwei Fensterläden und dies mit dem sicheren Instinkt, dass Insekten gerne ins Haus fliegen, weil es dort oft wärmer ist und vor allem einiges an Nahrung bereitsteht. Hut ab!

.