Adelbodmer Heimatbrief: Die Nummer 73 ist da. September 2012


Editorial

Ein Doktorand der Geschichte der Universität Luzern arbeitet an einer Dissertation über Natur- und Umweltschutz. In seinen Untersuchungen, die 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts betreffend, stiess er u.a. auf den Namen von Dr. Jakob Aellig. Nicht zu Unrecht gilt er als ein Pionier des Heimatschutzes. Der Doktorand wollte nun wissen, ob irgendwo entsprechende Unterlagen archiviert seien. Natürlich konnten wir ihn auf das Dorfarchiv Adelboden verweisen, das ja einen grossen Teil des Nachlasses von Jakob Aellig betreut. Und so kam es, dass der junge Forscher einen Tag lang im Dorfarchiv verbrachte – und fündig wurde. Es freut uns natürlich, wenn von unserem Archiv eine gewisse Ausstrahlung ausgeht!

Der diesjährige Hiimatbrief (Nr. 73) enthält wiederum verschiedensie Beiträge zur Geschichte und Gegenwart Adelbodens: Beobachtungen und Brauchtum rund um den Jahreslauf; Vorstellung eines der ältesten Dokumente der Gemeinde (Glübdbrief von 1433); die Mutmassungen um einen alten Treichelriemen und die Geschichte des Stafels im Heimatmuseum.

– Weitere Themen sind: Der Fläcklilift und was aus ihm wurde; die Bärgrächnig und deren Bedeutung für die Bergbauern. Dann erzählt eine nach Frankreich ausgewanderte Adelbodmerin über ihre Erlebnisse.
– Auch diesmal wird eine Adelbodmer-Künstlerin vorgestellt. Ein Vortrag über Orts- und Flurnamen aus unserem Tal wird referiert, und schliesslich geht Adelboden-Tourismus der Frage nach: Was tut sich in Adelboden? Nicht vorenthalten möchten wir unserer Leserschaft die Gedanken eines alten Adelbodmers. Eine persönliche Erinnerung an «Ruedi», einen Freund aus meiner Schulzeit, der in Kinderjahren unerwartet sterben musste, rundet diesen Teil ab.
– Die «Rubriken» enthalten den Jahresbericht der Stiftung Dorfarchiv, die beliebte Jahreschronik und die Jahresrechnung 2011. Mit ein paar «neuen» alten Wörtern und Redewendungen schliessen wir den diesjährigen Hiimatbrief.

Reaktionen, auch kritische, nehmen wir gerne entgegen. Wir freuen uns auch über neue Beiträge, die wir, sofern sie sich eignen, gerne veröffentlichen. Sehr froh sind wir auch, wenn Sie uns altfällige Adressänderungen bekannt geben. Auch neue Interessentinnen und Interessenten für unsere Publikation sind willkommen.

Zum Schluss möchte ich meinen Dank aussprechen: den Kolleginnen und Kollegen von der Redaktion und Administration, der Druckerei, aber auch allen Autorinnen und Autoren, die unseren Brief mit ihren Texten bereichert haben.

Bern, im Sommer 2012

Christian Bärtschi

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