Hiimatbrief Nummer 75


Der 75. Heimatbrief ist ein zweiteilger Jubiläumsbrief!

„Wir feiern ein Jubilaum. In diesem Jahr erhalten Sie die 75. Nurnmer
des Hiimatbriefes. Im Herbst 1947 erschien eine erste Numrner.
Obwohl diese bloss sechs Seiten umfasste, wurde darin Ziel und
Zweck der Briefe klar umrissen: „Wir haben die Pflicht“, heisst es da,
„die uns von Gott anvertraute irdische Heimat besser zu hiiten, schö-
ner zu gestalten, kräftiger zu ehren“ (]akob Aellig). In beeindruckender
Regelmässigkeit erschien seither Jahr für Jahr eine neue Nummer (aus-
nahmsweise sogar deren zwei), jahrzehntelang engagiert und kompe-
tent betreut von Lehrer Christian Aellig und dessen Sohn Jakob. Später,
nachdem Christian Aellig aus Altersgründen von dieser Aufgabe zu-
rücktrat, tibernahm ]akob Aellig die alleinige Verantwortung für die
Publikation.
Die diesjährige (traditionelle) Ausgabe nirnrnt z.T. Themen auf, wel-
che bereits in früheren Briefen publiziert wurden, so der 4. Teil der
Sagensammlung aus Adelboden und ein zweiter Teil eines Beitrags
über Jagd und Jäger. Einen besonderen Schwerpunkt widmen wir
in diesem Jahr der Bütschegge. Wir waren dabei auf der Suche nach
den Spuren vom „Bütschegge-Hager“ und dessen ungewöhnlicher
Architektur, dann von den Nachfolge-Nutzern, der Methernitha—
Genossenschaft, und machten andere bemerkenswerte Entdeckungen
rund um diese Gegend. Neben den üblichen anderen Beiträgen
(Jahresbericht Stiftung Dorfarchiv, Jahresrechnung, Jahreschronik) fin-
den sich weitere wertvolle Artikel (u.a. „Über Geschlechtsnamen und
Bevölkerungsentwicklung Von 1556 — 1699“), die Ihre Aufmerksarnkeit
verdienen.
Der [separat erhältliche] „JubiIäumsbrief“, den Toni Koller zusarnrnengestellt hat, beinhaltet eine Auslese von Artikeln (oder Auszüge daraus), die in den letzten Jahrzehnten erschienen sind. In ihnen spiegelt sich u.a. die Entwicklung
unseres Bergtals. Es handelt sich dabei vielleicht nicht um die „besten“,
wohl aber um besonders aussagekräftige Beiträge. Denn eines ist klar:
Unsere Hiimatbriefe wollen getreue Zeugen eines sich wandelnden
Selbstverständnisses unserer Bevölkerung sein.“

Aus dem Editorial von Christian Bärtschi

Das ganze Inhaltsverzeichnis (ab der Nummer 1 von 1947) findet sich hier.

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