Archiv der Kategorie: Heimatbriefe

Nummer 79 ist da

Der neue Heimatbrief ist pünktlich erschienen. Im ersten Artikel vertieft sich Jakob Pieren in eines der ungelösten Rätsel der Adelbodner Seele: Ihrem Hang zum Wallis. Viele zieht es dorthin, und für einen unserer Verwandten war es ausgemachte Sache, die Ferien eben im Wallis zu verbringen. Notabene dorthin zu Fuss.  Adelboden (zumindest teilweise) ein  Walserdorf?

Und wie immer: Die Jahreschronik von  Christine Baumann; da gibt es stets etwas zu entdecken, das der Aufmerksamkeit unter dem Jahr entgangen ist.

Hier der Inhalt:

Nr.79 September 2018

  • Editorial     Christian Bärtschi

Geschichtliches

  • Adelboden im Mittelalter — eine Spurensuche    Jakob Pieren
  • Erinnerungen (4. Teil)    Käthi Zahler
  • Äs par Erinnerigi …    Margrit Mason-Josi
  • Tagebuchnotizen aus dem 2. Weltkrieg (Fortsetzung)    Alfred Bärtschi
  • Anna Baumann-von Castelberg
    Eine Einwanderung                     Hans Baumann
  • Die Motion Hohstalden     Konrad Hari

Heutiges

  • Argentinie    Christian Bärtschi
  • Tourismus: Für die Zukunft gewappnet    Urs Pfenninger
  • In den Bergen    Margrit Fankhauser

Rubriken

  • Jahreschronik Adelboden     Christine Baumann
  • Alte Wörter und Redensarten     Christian Bärtschi
  • Jahresbericht Stiftung Dorfarchiv     Jakob Pieren
  • Jahresrechnung Hiimatbrief     Margret Aellig

Wörter, Wörter ..

Der Heimatbrief (hier die Nr.75, p. 43) bringt immer wieder Hinweise auf wenig bekannte lokale Wörter, z.B. aus dem Umfeld des Alp- und Weidewesens:

Der Raaghubel

Raaghubel (rn) kleine Bodenerhebung, v.a. in den Lägern (Alp), auf der hartes Gras wächst, das von den Kühen nicht gefressen wird.
Entsteht an Stellen, an denen Kuhdung auf dem Boden liegen geblieben ist.
(Kobi Burn, 3.10.13)

Hier ist sie: Die Heimatbrief- Jubiläumsausgabe 75

75Jahre-Titelblatt„Der  “JubiIäumsbrief”, den Toni Koller zusarnrnengestellt hat, beinhaltet eine Auslese von Artikeln (oder Auszüge daraus), die in den letzten Jahrzehnten erschienen sind. In ihnen spiegelt sich u.a. die Entwicklung unseres Bergtals. Es handelt sich dabei vielleicht nicht um die “besten”, wohl aber um besonders aussagekräftige Beiträge. Denn eines ist klar:
Unsere Hiimatbriefe wollen getreue Zeugen eines sich wandelnden Selbstverständnisses unserer Bevölkerung sein.“ (Aus dem Editorial des Adelbodmer Hiimatbrief Nr.75, September 2014)


INHALT der Jubiläumsausgabe „Einblicke in 75 Adelbodmer Hiimatbriefe“

Einleitung (siehe unten)
Vom Zweck und Ziel der Heimatbriefe
Hüt’ dich, schöns Blümeleinl
Lied aus Adelboden
Aus den Jugenderinnerungen eines Siebzigjährigen
Gedanken zum Heimatschutz
Heimatgruppe „Adelbodner Lüt“ Zürich und Umgebung
Das Oberländer Chalet und das moderne Ferienhaus
Braucht Adelboden ein Kino?
Es Edelwyssi
Ausverkauf der Heimat in Adelboden
Wien ig d Stafelmäda erläbt ha
Abschied von den Heimatbrieflesern
Aus der Gründungszeit des Kur- und Verkehrsvereins
Der Verkehrsverein im Spiegel seiner Briefe 1905 — 1911
Dr. Fred Rubi
Adelboden in alte Zite
Hütet euch bei Kaiseraugst!
Als in Adelboden das Eisenbahnfieber herrschte
Dr eeärscht Schneä
Natur- und Heimatschutzverein Adelboden
Strassennamen in Adelboden
Stiftung Oester-Matte Vorschwand
Hans Bircher-Hoffmann, Burriszun
Amerikanische Flieger als Internierte in Adelboden
Grossrat Hans Pieren — 1973 der richtige Mann im richtigen Augenblick
Gsätzeni vam aalte Sami
Ein Adelbodner als Lehrer im Baselbiet
Chronik Furggi-Alp 1857 — 2000
Dorfstrasse Adelboden mit Kirche und Ahorn, vor 1907
Interessantesüber das Tea-Room Schmid
Die gesundheitsfördernde Wirkung der Luftbefeuchtung durch Wasserfälle
Adelbodens „Jüngstes Gericht“
Schiefergrube Sattli, Adelboden-Stiegelschwand
Adelboden 2020 – der Weg ist das Ziel!
In memoriam Dr. Jakob Aellig


Jubiläumsausgabe — Einblicke in 75 Adelbodmer Hiimatbriefe

Einleitung

„Seit 1947 gibt es den Adelbodmer Hiimatbrief; in diesem Iahr erscheint die 75. Ausgabe. 75 in Rosarot gefasste Bändchen voller Einblicke in Kultur, Geschichte und Alltag der Talbevölkerung — was lag da näher, als aus den vielen hundert Artikeln die aufschlussreichsten, typischsten, lustigsten, überraschendsten herauszufiltern? In dieser ]ubiläums—Sondernummer präsentieren wir also das Beste aus den bisherigen Hiimatbriefen. Aber was heisst schon „das Beste“? Der Hiimatbrief—Fundus ist so reich, dass notgedrungen zahllose interessante Texte und Bilder weggelassen werden mussten. Manche Beiträge kéönnen wir platzbedingt nur ausschnittweise wiedergeben; kursiv gedruckte Erläiuterungen erhellen den jeweiligen Zusammenhang. Was bleibt, ist eine Auswahl von Hiimatbrief-Perlen der verschiedensten Gattungen. Wobei aus naheliegenden Griünden die neuesten paar Ausgaben nicht einbezogen sind; der Fokus liegt auf den Hiimatbriefen älteren Datums.

Gross ist auch die Zahl der Autorinnen und Autoren, dieüber all die ]ahre zu dieser Zeitschrift beigetragen haben. Naturgemäss am besten vertreten sind die jeweiligen Redaktoren — allen voran Dr. Jakob Aellig, der den Hiimatbrief 1947 ins Leben gerufen hat.

2015-01-13_JakobAellig                                                   Jakob Aellig

Kurz darauf überliess er die Zuständigkeit allerdings seinem Vater Christian Aellig, und erst 1971 übernahm Jakob Aellig — zunächst von seinem damaligen Wohnort im Baselbiet aus — die Herausgabe der Schrift. Abgelöst wurde er schliesslich — einige Iahre vor seinem Tod — durch Christian Bärtschi, der bis heute für die Hiimatbrief—Redaktion verantwortlich zeichnet.

Massgeblich für Dokumentation und Erforschung der Geschichte Adelbodens ist — neben den Hiimatbriefen — vor allem das im Iahr 2008 errichtete Dorfarchiv. In die Dorfarchiv-Stiftung wurde alsbald auch der Hiimatbrief integriert; ein Inhaltsverzeichnis sämtlicher Ausgaben findet sich unter „dorfarchivadelboden.ch“ im Internet.

Als offizlelles Publikatlonsorgan der Stiftung hat der Adelbodmer Hiimatbrief nun einen festeren institutionellen Rahmen. Auf dass der Hiimatbrief noch lange weiterbestehen möge!

Und wenn diese Jubiläumsschrift Lust auf Mehr gemacht hat: Im Dorfarchiv sind alle bisherigen 75 Hiimatbriefe in voller Länge nachzulesen …

Toni Koller

NB — Wir danken dem Verein „Oniborg — Freunde Adelbodens“, dass er Druck und Versand dieses Heftes mit einem namhaften Beitrag unterstüzt hat.“


Inhalsverzeichns und Bezugsmöglichkeit des Hiimatbriefes -> Auch hier

Hiimatbrief Nummer 75

Der 75. Heimatbrief ist ein zweiteilger Jubiläumsbrief!

„Wir feiern ein Jubilaum. In diesem Jahr erhalten Sie die 75. Nurnmer
des Hiimatbriefes. Im Herbst 1947 erschien eine erste Numrner.
Obwohl diese bloss sechs Seiten umfasste, wurde darin Ziel und
Zweck der Briefe klar umrissen: „Wir haben die Pflicht“, heisst es da,
„die uns von Gott anvertraute irdische Heimat besser zu hiiten, schö-
ner zu gestalten, kräftiger zu ehren“ (]akob Aellig). In beeindruckender
Regelmässigkeit erschien seither Jahr für Jahr eine neue Nummer (aus-
nahmsweise sogar deren zwei), jahrzehntelang engagiert und kompe-
tent betreut von Lehrer Christian Aellig und dessen Sohn Jakob. Später,
nachdem Christian Aellig aus Altersgründen von dieser Aufgabe zu-
rücktrat, tibernahm ]akob Aellig die alleinige Verantwortung für die
Publikation.
Die diesjährige (traditionelle) Ausgabe nirnrnt z.T. Themen auf, wel-
che bereits in früheren Briefen publiziert wurden, so der 4. Teil der
Sagensammlung aus Adelboden und ein zweiter Teil eines Beitrags
über Jagd und Jäger. Einen besonderen Schwerpunkt widmen wir
in diesem Jahr der Bütschegge. Wir waren dabei auf der Suche nach
den Spuren vom „Bütschegge-Hager“ und dessen ungewöhnlicher
Architektur, dann von den Nachfolge-Nutzern, der Methernitha—
Genossenschaft, und machten andere bemerkenswerte Entdeckungen
rund um diese Gegend. Neben den üblichen anderen Beiträgen
(Jahresbericht Stiftung Dorfarchiv, Jahresrechnung, Jahreschronik) fin-
den sich weitere wertvolle Artikel (u.a. „Über Geschlechtsnamen und
Bevölkerungsentwicklung Von 1556 — 1699″), die Ihre Aufmerksarnkeit
verdienen.
Der [separat erhältliche] „JubiIäumsbrief“, den Toni Koller zusarnrnengestellt hat, beinhaltet eine Auslese von Artikeln (oder Auszüge daraus), die in den letzten Jahrzehnten erschienen sind. In ihnen spiegelt sich u.a. die Entwicklung
unseres Bergtals. Es handelt sich dabei vielleicht nicht um die „besten“,
wohl aber um besonders aussagekräftige Beiträge. Denn eines ist klar:
Unsere Hiimatbriefe wollen getreue Zeugen eines sich wandelnden
Selbstverständnisses unserer Bevölkerung sein.“

Aus dem Editorial von Christian Bärtschi

Das ganze Inhaltsverzeichnis (ab der Nummer 1 von 1947) findet sich hier.

Hiimatbrief Nummer 74

Der neue Heimatbrief ist da, die Nummer 74.

Was ist drin? Hier eine kurze Übersicht, dem Editorial von Christian Bärtschi entnommen:

„Aus Jakob Aelligs Sagensammlung erscheint unter dem Stichwort „Magisches“ heuer ein dritter Teil. Dann behandeln drei Beiträge die „gute alte Zeit“: Ein Arbeiterschicksal rund um den ersten Weltkrieg, ein launiger Bericht über eine Schulreise im Jahre 1937 von Adelboden in den Kaltacker und eine Rückschau auf die gemeindepolitischen Aktivitäten junger Adelbodmer in den 70-er Jahren. Dem folgen Erinnerungen und Beiträge zu diversen Gegenwartsthemen (u.a. „Jagd und Jäger in Adelboden“, 1. Teil), sodann stellt sich uns der neue Tourismusdirektor Urs Pfenninger vor. – Im „Forum“ erfahren wir allerlei Wissenswertes über Land und Leute, die schon traditionelle religiöse Besinnung von Pfarrerin Margrit Fankhauser und eine Buchbesprechung. Den Abschluss machen die Rubriken: Neue „alte“ Wörter, Jahresbericht der Stiftung Dorfarchiv, Jahreschronik und Jahresrechnung.“

Das ganze Inhaltsverzeichnis (ab der Nummer 1 von 1947) findet sich hier.

Adelbodmer Heimatbrief: Die Nummer 73 ist da. September 2012

Editorial

Ein Doktorand der Geschichte der Universität Luzern arbeitet an einer Dissertation über Natur- und Umweltschutz. In seinen Untersuchungen, die 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts betreffend, stiess er u.a. auf den Namen von Dr. Jakob Aellig. Nicht zu Unrecht gilt er als ein Pionier des Heimatschutzes. Der Doktorand wollte nun wissen, ob irgendwo entsprechende Unterlagen archiviert seien. Natürlich konnten wir ihn auf das Dorfarchiv Adelboden verweisen, das ja einen grossen Teil des Nachlasses von Jakob Aellig betreut. Und so kam es, dass der junge Forscher einen Tag lang im Dorfarchiv verbrachte – und fündig wurde. Es freut uns natürlich, wenn von unserem Archiv eine gewisse Ausstrahlung ausgeht!

Der diesjährige Hiimatbrief (Nr. 73) enthält wiederum verschiedensie Beiträge zur Geschichte und Gegenwart Adelbodens: Beobachtungen und Brauchtum rund um den Jahreslauf; Vorstellung eines der ältesten Dokumente der Gemeinde (Glübdbrief von 1433); die Mutmassungen um einen alten Treichelriemen und die Geschichte des Stafels im Heimatmuseum.

– Weitere Themen sind: Der Fläcklilift und was aus ihm wurde; die Bärgrächnig und deren Bedeutung für die Bergbauern. Dann erzählt eine nach Frankreich ausgewanderte Adelbodmerin über ihre Erlebnisse.
– Auch diesmal wird eine Adelbodmer-Künstlerin vorgestellt. Ein Vortrag über Orts- und Flurnamen aus unserem Tal wird referiert, und schliesslich geht Adelboden-Tourismus der Frage nach: Was tut sich in Adelboden? Nicht vorenthalten möchten wir unserer Leserschaft die Gedanken eines alten Adelbodmers. Eine persönliche Erinnerung an «Ruedi», einen Freund aus meiner Schulzeit, der in Kinderjahren unerwartet sterben musste, rundet diesen Teil ab.
– Die «Rubriken» enthalten den Jahresbericht der Stiftung Dorfarchiv, die beliebte Jahreschronik und die Jahresrechnung 2011. Mit ein paar «neuen» alten Wörtern und Redewendungen schliessen wir den diesjährigen Hiimatbrief.

Reaktionen, auch kritische, nehmen wir gerne entgegen. Wir freuen uns auch über neue Beiträge, die wir, sofern sie sich eignen, gerne veröffentlichen. Sehr froh sind wir auch, wenn Sie uns altfällige Adressänderungen bekannt geben. Auch neue Interessentinnen und Interessenten für unsere Publikation sind willkommen.

Zum Schluss möchte ich meinen Dank aussprechen: den Kolleginnen und Kollegen von der Redaktion und Administration, der Druckerei, aber auch allen Autorinnen und Autoren, die unseren Brief mit ihren Texten bereichert haben.

Bern, im Sommer 2012

Christian Bärtschi