Mastenland

Wenn Touristen und Skifahrende bequem auf Berge gelangen wollen, dann braucht es Bahnen und – auch für deren Antrieb – Energie. Und für beides geht es nicht ohne die nötigen Infrastrukturen: Masten und Leitungen.

Kein Wunder also, dass es in Adelboden davon einige gibt.

Mehr davon hier
–>> http://wp.me/s8haEJ-mast 
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Aus Ernsts Ferientagebuch (1), 10.7.1874: Die Reise nach Adelboden

Aus: Adelbodmer Heimatbrief, Nummer 20, Februar 1964, Seite 11.

“ In den Sommern 1873-1875 weilte die mit der Pfarrfamilie Rohr befreundete Frau Marie Lauterburg-Losenegger aus Bern mit ihren drei Knaben als Gast auf dem Schlegeli.
Von dem damals zehnjährigen Ernst liegen noch vereinzelte Tagebuchblätter vor, denen nachfolgende Einzelheiten entnommen sind.

Freitag, den 10. Juli 1874: Auf den heutigen Tag bestimmten wir die Abreise. Um 1/2 6 Uhr gingen wir fort (in der Länggasse) und liefen dem Bahnhof zu, wo wir dann um 6.10 fort fuhren. In unserem Wagen befand sich auch der Knabe Otto von Greyerz (der spätere Professor und Schriftsteller), der uns dann den Weg mit Schwatzen verkürzte. Um l/2 8 Uhr kamen wir in Thun an, wo wir unser Gepäck auf der Post abgaben. Nach halbstündigem Halt fuhren wir bei drückender Hitze durch grüne Wiesen, durch die staubige Landstrasse, beim Thunersee vorbei, Spiezwyler zu. Da fütterte man die Pferde und wartete ein wenig. Darnach rannte die Post durch die Landschaften: Emdtal, Reichenbach, Wengi, bis wir um 1/2 12 Uhr in Frutigen ankamen. Dort bestellte Mama im Hotel de l’Aigle d’or das Mittagessen. Auf einmal war der ganze Himmel überzogen und schnell war das stärkste Gewitter da. Um l/2 2 Uhr brachen wir auf mit dem Karren und mit dem Chaislein, welches Mama bestellte für uns. Um 1/4 ab 3 Uhr kamen wir in der „Banditenschenke Holzacht“ an. Dort fütterte man die Pferde, und auch wir erfrischten uns durch einen Trunk Wein. Um 1/2 7 Uhr kamen wir glücklich und wohlbehalten in Adelboden an. Als wir beim Schlegelikrachen vorbei gingen, kamen uns Rohrs entgegen. Darnach gingen wir ans Abendessen, welches uns gut mundete. Dann bekamen Walter, Ludi und ich die alte, gleiche heimelige Burestube, welche wir schon letztes Jahr hatten. Wir gingen schnell ins Bett und schliefen da gut ein!“

Pendlerstatistik Adelboden

Wohnort und Arbeitsplatz resp. Schulort sind nicht für alle deckungsgleich. Viele pendeln zu einem Arbeits- oder Schulort ausserhalb ihres Wohnortes.

Wie sieht dies für Adelbodnerinnen und Adelbodner aus? Wieviele pendeln aus Adelboden weg, wohin? Und: Wieviele pendeln aus anderen Gemeinden nach Adelboden? Die Volkszählungen 1990 und 2000 geben hier eine Antwort.

Pendlerstatistik Adelboden 2000, Auszug, grosses Bild

Pendlerstatistik Adelboden 1990, Auszug, grosses Bild.

Die beiden Bilder sind fotografische Auszüge aus der umfassenderen Tabelle. Die interaktiv auswählbaren, vollständigen Resultate zu Adelboden und zu allen Gemeinden der Schweiz können auf dem Portal Statistik Schweiz des Bundeamtes für Statistik (BFS) abgefragt werden,