Archiv der Kategorie: Natur

Entscheidungshilfe

A

m 25. November 2018 kommen in der Schweiz drei Vorlagen zur Abstimmung.  Darunter die nicht nur in landwirtschaftlichen Kreisen kontrovers diskutierte Volksinitiative vom 23. März 2016 «Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere (Hornkuh-Initiative)» (BBl 2018 3499);

Der Wortlaut der Initiative:

Eidgenössische Volksinitiative ‚Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere (Hornkuh-Initiative).

Die Bundesverfassung1 wird wie folgt geändert:

Art. 104 Abs. 3 Bst. b

3 Er [der Bund] richtet die Massnahmen so aus, dass die Landwirtschaft ihre multifunktionalen Aufgaben erfüllt. Er hat insbesondere folgende Befugnisse und Aufgaben:

b. Er fördert mit wirtschaftlich lohnenden Anreizen Produktionsformen, die besonders naturnah, umwelt- und tierfreundlich sind; dabei sorgt er insbesondere dafür, dass Halterinnen und Halter von Kühen, Zuchtstieren, Ziegen und Zuchtziegenböcken finanziell unterstützt werden, solange die ausgewachsenen Tiere Hörner tragen.

 

Eine Lücke, vielleicht

Adelboden hat alles, fast alles, was landschaftliche Attraktivität ausmacht und Leute immer wieder, sommers und winters, herkommen lässt.
klein und ziemlich versteckt
Es hat viel fliessendes, ja rauschendes Wasser, aber wenig stehendes. Nur kleine, versteckte Seelein sind verstreut über das ganze Gemeindegebiet auszumachen. Auf der Karte kaum zu entdecken, mehr oder weniger rasch zu erreichen und vor Ort in Licht und Farbe abwechslungsreich bis überraschend..  

P.S.

Nicht zu vergessen, den kleinen da mit manchmal viel Leben drin.

Neuer Impuls? Verhöhnung?

Ist schon 1. April im August oder sind die Initianten wirklich schwindelfrei?

Auf jeden Fall stellt sich diese Frage bei folgender Geschichte aus Adelboden:

„Eine Gruppe von Adelbodnern will oberhalb des Berner Oberländer Tourismusdorfs für 18,5 Millionen Franken eine 2200 Meter lange Hängebrücke bauen. Die Brücke soll vor allem in der Sommersaison eine neue touristische Attraktion Adelbodens darstellen.“ Quelle: htr.ch

Erste Reaktionen lassen nicht auf sich warten: Von der Notwendigkeit eines „neuen Impuls“ für Adelboden bis zu „Überheblichkeit“ und „Verhöhnung der lieblichen Natur“ .

 

Spinnen Spinnen oben anders?

Es ist kaum anzunehmen, dass Spinnen ihre Netze nach lokal anderen Mustern spinnen. Was aber mit Sicherheit feststeht: Dass sie in kürzester Zeit Fäden hundertemale länger als sie selbst weben und dies in ebenso effzienten wie kunstvollen Mustern.

Wie hier zwischen zwei Fensterläden und dies mit dem sicheren Instinkt, dass Insekten gerne ins Haus fliegen, weil es dort oft wärmer ist und vor allem einiges an Nahrung bereitsteht. Hut ab!

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Frisch auf der Wiese

Kaum ist der Schnee verschwunden, kommt Leben auf die Weiden.

Kühe nehmen stolz Besitz davon …

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… oder beobachten nach langer Zeit im gewohnten Stall neugierig alles, was sich nähert.

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Auf gut gedüngten Wiesen …..

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… und auch auf nicht allzu gut gedüngten spriessen Gras und Blumen.

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Wörter, Wörter ..

Der Heimatbrief (hier die Nr.75, p. 43) bringt immer wieder Hinweise auf wenig bekannte lokale Wörter, z.B. aus dem Umfeld des Alp- und Weidewesens:

Der Raaghubel

Raaghubel (rn) kleine Bodenerhebung, v.a. in den Lägern (Alp), auf der hartes Gras wächst, das von den Kühen nicht gefressen wird.
Entsteht an Stellen, an denen Kuhdung auf dem Boden liegen geblieben ist.
(Kobi Burn, 3.10.13)