Mastenland

Wenn Touristen und Skifahrende bequem auf Berge gelangen wollen, dann braucht es Bahnen und – auch für deren Antrieb – Energie. Und für beides geht es nicht ohne die nötigen Infrastrukturen: Masten und Leitungen.

Kein Wunder also, dass es in Adelboden davon einige gibt.

Mehr davon hier
–>> http://wp.me/s8haEJ-mast 
und ein Click auf ein rundes Foto öffnet die Galerie mit Vergrösserungen.

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4,3 von 5

Getestet wird heute alles, auch – und ncht erst 2016 – Skigebiete.

Bei einem grösseren Test anhand von 18 Kriterien durch skiresort.de schneidet Adelboden/Lenk – Chuenisbärgli/Silleren/Hahnenmoos/Metsch mit 4,3 von maximal 5 Punkten ab und schafft es mit spezieller Erwähnung auf die mit Skigebieten gespickte Schweizerkarte.

snip_ski-adelboden-karte

Hier einige Details zur Bewertung:

snip_ski-adelboden

Das Ganze gibt es hier: http://www.skiresort.de/skigebiet/adelbodenlenk-chuenisbaerglisillerenhahnenmoosmetsch/testbericht/.

Engstligenalp schneidet in diesen Kriterien weniger gut ab. Aber wenn man die Ambiance höher bewerten würde, dann …

snip_engstligenalp

Die Schneemauer: Rubis Verhängnis – und das erste Adelbodner Rennen 1955

Ski-Weltmeisterschaften 1954 in Are und was Fred Rubi dort zustiess, berichtet von Karl Erb in der NZZ vom 6.Februar 2009 (p.55):

„Der FIS-Alpinchef Otto Menardi aus Cortina dirigierte ein schwedisches Infanterieregiment und schöpfte die Möglichkeiten voll aus. Als überzeugter Verfechter erhöhter Sicherheit auf Abfahrtsstrecken liess er am Rand einer heiklen Linkskurve eine Schneemauer als Schutz vor dem Wald errichten. Dies sollte den aussichtsreichsten Schweizer Abfahrern zum Verhängnis werden.

Fred Rubi, zwei Jahre zuvor in Oslo um einen Zehntel am dritten Rang vorbeigeschrammt, wollte unbedingt eine Medaille gewinnen. Einen ersten Dämpfer bedeutete der Ausfall seines Trainingskameraden und Freundes Bernhard Perren, der sich als ewiger Pechvogel bei einem Sturz in der Lauberhorn-Abfahrt verletzt hatte. Während des Abfahrtstrainings in Are, das damals in Form von abschnittweisen Besichtigungen vonstatten ging, unternahm Rubi den Versuch, besagte schwierige Passage im Renntempo zu absolvieren. Doch er stürzte und schlitterte auf dem Bauch Richtung Pistenrand, wo er kopfvoran in der inzwischen völlig vereisten Schutzmauer landete. Rubi zog sich eine schwere Wirbelstauchung zu und musste danach das Bett hüten.

Bei einem meiner regelmassigen Besuche im Hotelzimmer eröffnete er mir: «Jetzt habe ich wenigstens ein Trostzückerchen bekommen – man hat mich zum Kurdirektor von Adelboden gewählt!» Bei weiteren Gesprächen entwickelten wir die Idee eines internationalen Adelbodner Rennens, das bereits 1955 erstmals stattfand und sich im Laufe der Jahre zum bedeutenden Weltcup-Anlass entwickelte. “ (Karl Erb)