Rennen und… Horenschlittenrennen

Horen- oder Hornschlitten

Auf Skipisten finden Skirennen statt, aber nicht nur, denn da gibt es auch noch die Rennen mit zwei Personen auf einem Horenschlitten.

„Der Hornschlitten war ursprünglich ein Arbeitsgerät der Bergbauern, die damit ihr Heu ins Tal transportierten oder aber geschlagenes Holz zum Hof beförderten.

Mit der Zeit begann der eine oder andere mit diesem Gerät aus Jux zu Tal zu brausen. So kam es dann Ende der siebziger Jahre dass erste Plauschrennen mit Hornschlitten veranstaltet wurden. Vorreiter waren hier die Österreicher. Bald folgten dann aber auch die Liechtensteiner im Malbun und die Schweizer, in Alt St. Johann.

Kontinuierlich wurden die alten Holzschlitten optimiert, sodass sich diese Plauschrennen mit der Zeit zu einer ernstzunehmenden Sportart entwickelt haben. Heute wird an den Europacuprennen um Hundertstelsekunden gekämpft und auch nur der kleinste Fehler kann das Rennen entscheiden. Diese spektakulären Fights werden jeweils durch einen grossen Zuschaueraufmarsch an den Rennen belohnt. “

Dieses erklärende Zitat stammt von der offiziellen Website des Hornschlitten-Europacups. Ja soweit haben es die Bergbauern und Bergbäuerinnen gebracht.

 

Horäschlittä-Renä: Seit 1989 auch in Adelboden

horeschlitten
Vor dem Start

 

Und so sah es am 19. Februar 2017 am Kuonisbergli aus.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Der Zielhang mit Sprungkante

Mit einer ganzen Palette von Stilen:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Steuermann oder -frau sitzend …
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
… liegend
PENF0593.JPG
Manchmal zwangsweise gehend

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
.Und manchmal leider stürzend.

 

Etwas bewegtere Szenen vom Zielhang:

.

.

.

In der Luft

Und während sich einige nur kurz vom Boden lösen konnten, war es für andere am Tschenten ein Leichtes.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Advertisements

Demnächst: Zwei Bücher

Adelboden-Buch

Aus dem Gemeinderat Adelboden August 2016

„Die Stimmberechtigten haben an der Gemeindeversammlung vom 28. November 2014 das Projekt für die Neuauflage und Fortsetzung des Adelboden-Buches gutgeheissen und der erforderliche Bruttokredit von CHF 150’000.00 bewilligt.

Das alte Buch ist bis auf den Druck des Umschlages abgeschlossen und auch die redaktionelle Fertigstellung und der Druck des neuen Buches sind auf gutem Wege. Beide Bücher sollten im November 2016 verkaufsbereit vorliegen.

Der Gemeinderat hat zum Vertrieb folgendes Vorgehen beschlossen:

 Die Durchführung der Vernissage des Adelboden-Buches Band I und des neu erstellten Buches (ab ca. 1890 bis heute), Band II, findet anschliessend an die Eröffnung der Gewerbeausstellung vom Freitag, 25. November 2016 (ca. 18.30 Uhr) statt.

 Die Bücher werden an der Gewerbeausstellung zum Kauf angeboten, ebenso an der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2016. Der Verlag und Vertrieb der Bücher wird von der Gemeindeverwaltung übernommen.

Preise für die Bücher
 Altes Adelbodenbuch CHF 100.00
 Neues Adelbodenbuch CHF 50.00″

Dazu auch: http://wp.me/plgGv-eO

Verkauf ab Ende November 2016

Die Bücher können direkt bei der Gemeindeverwaltung sowie beim Photohaus Klopfenstein und bei Photo Papeterie Gyger, Adelboden, gekauft werden.

Zudem findet ein Direktverkauf der Bücher anlässlich der Adelbodner Gewerbeausstellung vom 25. bis 27. November 2016 (am Stand der Gemeinde Adelboden) und an der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2016 statt.

adelbodenbuch

Adelboden Band 2: Das Inhaltsverzeichnis

Die traditionelle Welt 

Die Chronisten (Christian Bärtschi)

Die Sammlungen (Christian Bärtschi)

Die Sprache im Entschligtal (Christian Bärtschi)

Das kirchliche Leben (Christian Bärtschi)

Armut, Verdienst und Auswanderung um 1900 (Eva Johner)

Landwirtschaft: Mechanisierung und Direktzahlungen (Marti Hari)

Natur und Heimat: Benützen oder schützen? (Roland Teuscher)

Wenn Regen, Wind und Schnee bedrohlich werden (Roland Teuscher)

Adelboden wird neu gebaut 

Eine gute Strasse statt Eisenbahnträume (Thomas Schmid)

Licht und Wasser: Eine Eigeninitiative wächst und wächst (Isabel Schnyder)

Mineralwasser — «Quellfrisch aus den Bergen» (Lorenz Busslinger)

Das Gesicht des Dorfes (Jakob Pieren)

Das Baugewerbe zwischen Boom und Krise (Fritz Inniger)

Verschönerungsverein wird zu Adelboden Tourismus (Toni Koller)

Ein Jahrhundert im Dienst der Hotelgäste (Reto Koller)

Restaurants, Beizen, Bars (Toni Koller)

Ferienwohnungen und Lager: die Parahotellerie (Hans Baumann)

Die Geschichte der Bergbahnen (Toni Koller)

Sport und Kultur 

Schneesportunterricht – eine Erfolgsgeschichte (Marlene Däpp)

Der Skiclub (Markus Allenbach)

Das Springerdorf Adelboden (Markus Allenbach)

Sport als Show: Von den «Skitagen» zum Weltcup (Toni Koller)

Mit Stumpen, Hut und Knickerbockers zur Weltmeisterschaft (Lorenz Busslinger)

Der Eishockeyclub (Hans Baumann)

Tennis und der Tennisclub (Markus Allenbach)

Bergsteigen rund um Adelboden (Fritz Inniger)

Der Schwimmclub und das Schwimmbad Gruebi (Hans Baumann)

Die bösen Adelbodmer (Lorenz Busslinger)

Der Weg der Strubelschützen ins Bergläger (Fred Inniger)

Geräuschloser Looping über dem Dorf (Fredi Lerch)

Kulturpflege im Dorf (Monika Ingold, Reto Koller)

Kunst aus Adelboden (Peter Klopfenstein, Christian Bärtschi)

Kultur und Unterhaltung bei den Leuten (Toni Koller, Reto Koller, Matthias Aellig)

Das Gemeindeleben 

Schulen und Berufsbildung (Roland Teuscher)

Über ein Jahrhundert Gesundheitsversorgung zuhinterst im Tal (Beat Inniger)

Wie Adelboden Wohnen im Alter möglich macht (Peter Rieder)

Parteien und Köpfe: Die politische Kultur im Dorf (Fredi Lerch)

Adelbodens Firmen und Vereine

Chronique scandaleuse (Christian Bärtschi, Lorenz Busslinger, Eva Johner, Toni Koller, Fredi Lerch)

Hiimatbrief 2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 6.200 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 5 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Dorfarchiv – Jahresbericht 2011

„Das Jahr 2011 war das erste Jahr, in dem der «Adelbodmer Hiimatbrief» als offizielles Publikationsorgan der Stiftung Dorfarchiv herauskam.“

„Vom Staatsarchiv des Kantons Bern erhielten wir viele Manuskripte und Bücher aus dem Nachlass von Alfred Bärtschi.“

„Themen, die uns dieses und nächstes Jahr im Stiftungsrat intensiv beschäftigen werden sind: Internet-Auftritt inklusive der Veröffentlichung unseres Sammlungsverzeichnisses und allfälliges Zusammengehen mit anderen Organisationen, Frage der Digitalisierung des Stiftungsgutes.“

Mehr und der ganze Jahresbericht 2011 findet sich –> hier.