Dorfarchiv – Jahresbericht 2011

Stiftung Dorfarchiv Adelboden: Jahresbericht 2011

1. Zusammensetzung des Teams im Jahr 2011

Bärtschi Christian Beisitzer
Büschlen Silvia Sekretärin und Vertreterin der Gemeinde Adelboden
Pieren Jakob Präsident
Schranz Albert Beisitzer und Vertreter der Kirchgemeinde Adelboden
Zimmermann Karin Kassierin

Freie Mitarbeiter
Aellig Margret*
Baumann Christine*
Bircher Annemarie*
Bircher Fred *
Hari Martin
Johner Bärtschi Eva
Koller Toni*
Schnidrig Jimmy*
Schmid Markus*

* als Folge ihrer Funktion im Team «Hiimatbrief»

Unabhängige (freiwillige) Revisionsstelle
Josi Alfred

2. Anzahl Sitzungen des Stiftungsrates

Es fanden zwei reguläre Sitzungen des Stiftungsrates statt.

3. Statistik Publikumstage und Arbeit im Archiv

Das Archiv war 2011 an 12 Samstagen, an der Bergrechnung und am Herbstmarkt für das interessierte Publikum geöffnet (jeweils 10.00 bis 16.00 Uhr). Im Schnitt der 14 offiziellen Öffnungstage hatten wir ca. 4 Besucher (Spanne 0 bis 15). Die mittlere Besucherzahl ist damit etwas kleiner als im Vorjahr ausgefallen. Dabei hatten wir zwei Öffnungstage ohne Besucher (März und Dezember) zu verzeichnen. Grossen Anklang hat wiederum die Öffnung des Archivs am traditionellen Herbstmarkt gefunden: Christian Bärtschi und Eva Johner Bärtschi konnten im Lauf des Tages 15 Besucher betreuen! Zeitweise wurde es schon fast etwas eng in unserem Leseraum. Der Einsatz von zwei Betreuungspersonen an diesem Anlass ist sicher auch in Zukunft wünschenswert.

Neben den 14 Tagen Betreuungsarbeit bei den offiziellen Öffnungszeiten (jeweils am ersten Samstag jedes Monats), wurde zusätzliche allgemeine Archivarbeit im Archiv im Umfang von 16 Arbeitstagen unentgeltlich geleistet.

Total 2011: 30 Arbeitstage Arbeit vor Ort im Archiv, plus diverse Auskünfte durch verschiedene Mitglieder des Stiftungsrates ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten.

4. Spezielle Anlässe/Besondere Berichtspunkte

Das Jahr 2011 war das erste Jahr, in dem der «Adelbodmer Hiimatbrief» als offizielles Publikationsorgan der Stiftung Dorfarchiv herauskam. Der Jahresbericht der Stiftung wird jeweils im Hiimatbrief publiziert, sonst sind keine grösseren Änderungen am bewährten Konzept und Erscheinungsbild des Hiimatbriefs geplant oder zu erwarten. Mit der Ubernahme des Hiimatbriefs wurde jedes Mitglied des Redaktionsteams automatisch zum sog. Freien Mitarbeiter der Stiftung Dorfarchiv. Diese Verstärkung oder «Hochzeit» haben wir am Abend des Markttages mit einem feinen Essen auch gebührend gefeiert.

Ferner wurde an der Stiftungsratssitzung vom 6. August 2011 Martin Hari neu als freier Mitarbeiter aufgenommen.

5. Neuzugänge und Schenkungen

Wiederum konnten wir viele Einzeldokumente, Bücher, Photos usw. von Adelbodmern und Auswärtigen als Geschenk entgegennehmen. So ist sichergestellt, dass die wertvollen, lange Jahre im eigenen Haushalt liebevoll gehüteten Zeugen der Vergangenheit für die Zukunft einen sicheren Platz finden und interessierten Forschern zur Verfügung gestellt werden können.

Vom Staatsarchiv des Kantons Bern erhielten wir viele Manuskripte und Bücher aus dem Nachlass von Alfred Bärtschi. Dass das Staatsarchiv unsere Stiftung als würdig und fähig befunden hat, diese wertvollen Dokumente aufzubewahren und zu verwalten, erfüllte uns mit Stolz und Freude.

6. Stand der Erschliessung und Ausblick

Im letzten Jahresbericht habe ich die Prognose gewagt, dass Ende 2011 das Material der Sammlung von Jakob Aellig geordnet und erschlossen sei. Dieses Ziel haben wir noch nicht ganz erreicht. Die Bananenkisten sind zwar praktisch verschwunden, aber noch harren einige Meter Ordner der Sichtung und Erschliessung. Wie schon letztes Jahr erwähnt, erfolgen laufend Transkription und Feinerschliessung von schon erfassten Dokumenten. Hierzu ist jede Hilfe von Personen, die die «alte deutsche Schrift» lesen können (oder dies noch lernen wollen) hochwillkommen. An dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön an Frau Meta Willen aus Uetendorf, die sich für eine solche Zusammenarbeit bei uns gemeldet hat.

Themen, die uns dieses und nächstes Jahr im Stiftungsrat intensiv beschäftigen werden sind: Internet-Auftritt inklusive der Veröffentlichung unseres Sammlungsverzeichnisses und allfälliges Zusammengehen mit anderen Organisationen, Frage der Digitalisierung des Stiftungsgutes.

Jakob Pieren, Adelboden Präsident des Stiftungsrates

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